Die Heidenschloss-Geister

HeidenschlossgeisterDie Heidenschloss-Geister

Die Heidenschlößler sind 1992 zum ersten Mal aufgetreten und haben ihr Erscheinungsbild zwischenzeitlich mehrfach geändert.

Als geschichtlicher Hintergrund für die Heidenschlößler wurde eine Sage herangezogen, wonach sich Anfang des vorigen Jahrhunderts der Messner mit noch einigen Männern nachts um 0.00 Uhr auf den Weg zum Heidenschlößle machte, um dem Schatz, der dort vergraben sein sollte, auf die Spur zu kommen. Die Männer seien hierbei auf eine Kiste gestoßen, auf der ein schwarzer Hund saß und Wache hielt. Einer der Männer habe mit dem Spaten den Kistendeckel gehoben, worauf ein goldenes Kegelspiel sichtbar geworden sei. Entgegen der strengen Vorschrift, kein Wort zu sprechen, hätte einer der Männer bei diesem Anblick ein überraschendes "Aah" ausgestoßen, worauf die Kerze erloschen sei. Nachdem man diese wieder entzündet hatte, war weder von der Kiste noch von dem Hund etwas zu sehen. Der Sage entsprechend setzte sich die Gruppe bisher zusammen aus: Messner, Hund, Bauern und Geister. Seit der Fasnacht 2003 tritt die Gruppe in einheitlichem Outfit als “Heidenschloß-Geister” auf. Alle Heidenschloss Geister tragen selbstgefertigte Masken aus Pappmachée.